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<title>Aktion Gitter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Aktion Gitter</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Aktion Gitter</b> (auch <b>Aktion Gewitter</b> und <b>Aktion Himmler</b> genannt) war eine umfassende Verhaftungsaktion der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</a>, bei der am 22. und 23. August 1944 ehemalige Funktionäre und Mandatsträger einiger Parteien der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> verhaftet wurden. Darunter fanden sich <a href="SPD" class="mw-redirect" title="SPD">Sozialdemokraten</a>, <a href="Gewerkschaften_in_Deutschland" title="Gewerkschaften in Deutschland">Gewerkschafter</a>, <a href="Deutsche_Demokratische_Partei" title="Deutsche Demokratische Partei">Liberale</a>, <a href="KPD" class="mw-redirect" title="KPD">Kommunisten</a>, Mitglieder des <a href="Deutsche_Zentrumspartei" title="Deutsche Zentrumspartei">Zentrums</a> und der <a href="Bayerische_Volkspartei" title="Bayerische Volkspartei">Bayerischen Volkspartei</a>.<sup id="cite_ref-Tuchel_2004_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Tuchel_2004-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h2></div>
<p>Die Massenverhaftung <i>Aktion Gewitter</i> war keine spontane Reaktion des Regimes auf die Ereignisse vom <a href="20._Juli_1944" class="mw-redirect" title="20. Juli 1944">20. Juli 1944</a>, sondern in den Grundzügen schon vorher geplant. Schon 1935/1936 wurden ehemalige führende Politiker der Weimarer Republik auf einer sogenannten A-Liste geführt, die in drei Kategorien eingestuft wurden: A-1 bis A-3.
</p><p>Im Frühjahr 1939, unmittelbar nach der sogenannten <a href="Zerschlagung_der_Rest-Tschechei" class="mw-redirect" title="Zerschlagung der Rest-Tschechei">Zerschlagung der Rest-Tschechei</a>, verhaftete die Gestapo im neu errichteten <a href="Protektorat_B%C3%B6hmen_und_M%C3%A4hren" title="Protektorat Böhmen und Mähren">Protektorat Böhmen und Mähren</a> in der gleichnamigen <i><a href="Aktion_Gitter_(Protektorat_B%C3%B6hmen_und_M%C3%A4hren)" title="Aktion Gitter (Protektorat Böhmen und Mähren)">Aktion Gitter</a></i> einige Tausend Personen, die auf der A-1-Liste als Staatsfeinde registriert waren, sowie anschließend bei Beginn des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> in der <i><a href="Aktion_Albrecht_I." title="Aktion Albrecht I.">Aktion Albrecht I.</a></i> zusätzliche 2000 Personen, die als „politische Schutzhäftlinge“ überwiegend ins <a href="KZ_Buchenwald" title="KZ Buchenwald">KZ Buchenwald</a> deportiert wurden. Einige von ihnen kamen bis zum Sommer 1940 frei.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Planungen">Planungen</h2></div>
<p>Adolf Hitler hatte im April 1942 angekündigt, „wenn heute irgendwo im Reich eine Meuterei ausbreche“,<sup id="cite_ref-rache_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-rache-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> so werde man mit „Sofortmaßnahmen“ antworten. Unmittelbar nach Beginn von Unruhen oder ähnlichen Ereignissen werde man alle „leitenden Männer gegnerischer Strömungen, und zwar auch die des <a href="Politischer_Katholizismus" title="Politischer Katholizismus">politischen Katholizismus</a>, aus ihren Wohnungen heraus verhaften und exekutieren lassen“.<sup id="cite_ref-rache_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-rache-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem seien alle Insassen der Konzentrationslager ebenso zu erschießen wie alle Kriminellen, egal ob inhaftiert oder in Freiheit befindlich.
</p><p><a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a> erhielt am 14. August 1944 den Auftrag zur Inhaftierung von ehemaligen <a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a>- und <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>-Funktionären. Diese Massenverhaftung sollte unabhängig davon durchgeführt werden, ob ihnen aktuell eine oppositionelle Aktivität nachzuweisen sei, und lief ohne Verbindung mit der Fahndung nach den Verschwörern des 20. Juli.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem geheimen Fernschreiben der Abt. IV des <a href="Reichssicherheitshauptamt" title="Reichssicherheitshauptamt">Reichssicherheitshauptamtes</a> (RSHA) vom 17. August 1944 an alle Gestapo(leit)stellen im Deutschen Reich gab Gestapochef <a href="Heinrich_M%C3%BCller_(Gestapo)" title="Heinrich Müller (Gestapo)">Müller</a> bekannt, der <a href="Reichsf%C3%BChrer_SS" title="Reichsführer SS">Reichsführer SS</a> Himmler habe eine große Verhaftungswelle befohlen. Festzunehmen seien alle früheren Reichs-, Landtags- und Stadtverordneten von KPD und SPD sowie alle ehemaligen Gewerkschafts- und Parteifunktionäre der SPD, „gleichgültig …, ob diesen im Augenblick etwas nachzuweisen ist oder nicht“. Lediglich über 70-Jährige, Kranke und solche, die sich mittlerweile um das System „verdient“ gemacht hätten, sollten verschont werden. Die Verhaftungen sollten reichsweit in den frühen Morgenstunden des 22. August erfolgen, wobei die Festgenommenen unverzüglich dem nächsten Konzentrationslager der Stufe I („Für alle wenig belasteten und besserungsfähigen Schutzhäftlinge, außerdem für Sonderfälle und Einzelhaft“) oder in ein nahegelegenes Gefängnis zu überstellen waren. Gleichzeitig musste beim RSHA „Schutzhaft“ beantragt werden. Ferner hatten die Gestapostellen dem RSHA die Zahl der Festgenommenen, aufgeschlüsselt nach Partei sowie unter Angabe der früheren Funktionen, zum 25. August zu melden. Himmlers Befehl lief unter dem Decknamen „Aktion Gewitter“. Das RSHA hatte es unterlassen, die ehemaligen Kreistagsabgeordneten mit einzubeziehen, was erst nach Rückfrage einiger Gestapostellen geschah. Am 21. August wurde der Verhaftungsbefehl auch auf frühere Abgeordnete der Zentrumspartei ausgedehnt, jedoch zwei Tage später teilweise wieder eingeschränkt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verlauf">Verlauf</h2></div>
<p>Die Verhaftungen begannen in den Morgenstunden und wurden entweder durch die Gestapo allein oder in Zusammenarbeit mit örtlichen Polizeikräften durchgeführt. Schätzungen gehen von insgesamt etwa 5000 Verhaftungen aus. Die meisten Verhafteten wurden in <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> gebracht. In das <a href="KZ_Neuengamme" title="KZ Neuengamme">KZ Neuengamme</a> kamen 650, ins <a href="KZ_Buchenwald" title="KZ Buchenwald">KZ Buchenwald</a> 742,<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ins <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">KZ Dachau</a> wurden 860 Verhaftete<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eingeliefert. Andere wurden in das <a href="Topographie_des_Terrors" title="Topographie des Terrors">Hauptgefängnis</a> in der <a href="Niederkirchnerstra%C3%9Fe#Geschichte" title="Niederkirchnerstraße">Prinz-Albrecht-Straße</a> in Berlin eingeliefert, Frauen ins <a href="KZ_Ravensbr%C3%BCck" title="KZ Ravensbrück">KZ Ravensbrück</a>. Da man nach formalen Kriterien und veralteten Listen verfuhr, wurden auch zahlreiche Kranke und Alte verhaftet, deren politische Betätigung mehr als ein Jahrzehnt zurücklag. Auch waren einige der nun Verhafteten bereits unmittelbar nach <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Beginn</a> der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">nationalsozialistischen Herrschaft</a> festgesetzt worden. Andere dagegen wurden erstmals inhaftiert. Nachdem diese Massenverhaftungen in der Bevölkerung auf Unmut stießen, ordnete <a href="Ernst_Kaltenbrunner" title="Ernst Kaltenbrunner">Ernst Kaltenbrunner</a> am 30. August eine Überprüfung an, worauf die Aktion abebbte. Insgesamt blieb das Vorgehen des NS-Regimes eine <a href="Repressalie" title="Repressalie">Repressalie</a> – unvorhersehbar und widersprüchlich.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Viele Verhaftete kamen auch aufgrund heftiger Proteste ihrer Familien und Freunde kurzfristig wieder frei.
</p><p>Unter den Verhafteten waren <a href="Konrad_Adenauer" title="Konrad Adenauer">Konrad Adenauer</a>, <a href="Paul_L%C3%B6be" title="Paul Löbe">Paul Löbe</a>, <a href="Eugen_Kaiser" title="Eugen Kaiser">Eugen Kaiser</a>, <a href="Kurt_Schumacher" title="Kurt Schumacher">Kurt Schumacher</a>, <a href="Karl_Arnold_(Politiker)" title="Karl Arnold (Politiker)">Karl Arnold</a> und <a href="Johanna_Tesch" title="Johanna Tesch">Johanna Tesch</a>. Adenauer gehörte zu den von Kardinal <a href="Josef_Frings" title="Josef Frings">Frings</a> namentlich Genannten, für die Frings seinen Freund <a href="Heinrich_Wienken" title="Heinrich Wienken">Bischof Wienken</a> am 31. August 1944 um Vorsprache im Reichssicherheitshauptamt in Berlin bat.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Opfer">Opfer</h2></div>
<p>Die ehemaligen <a href="Mitglied_des_Reichstages" title="Mitglied des Reichstages">Reichstagsabgeordneten</a> <a href="Otto_Gerig" title="Otto Gerig">Otto Gerig</a>, <a href="Karl_Mache" title="Karl Mache">Karl Mache</a>, <a href="Heinrich_Jasper" title="Heinrich Jasper">Heinrich Jasper</a>, <a href="Friedrich_Puchta" title="Friedrich Puchta">Friedrich Puchta</a>, <a href="Theodor_Roeingh" title="Theodor Roeingh">Theodor Roeingh</a>, Johanna Tesch und <a href="Joseph_Roth_(Politiker)" title="Joseph Roth (Politiker)">Joseph Roth</a> sowie der Hamburger Reformpädagoge <a href="Kurt_Adams" title="Kurt Adams">Kurt Adams</a> überlebten die KZ-Haft nicht oder starben an deren Folgen. Aufgrund der unmenschlichen Behandlung in den Lagern starben bis Winter 1944/45 zahlreiche der weiterhin Inhaftierten. Andere wurden beim Herannahen der alliierten Truppen in andere Konzentrationslager verlegt, wobei viele erschossen wurden, die diesen <a href="Todesm%C3%A4rsche_von_KZ-H%C3%A4ftlingen" title="Todesmärsche von KZ-Häftlingen">Todesmärschen</a> nicht gewachsen waren. Weitere waren unter denen, die bei der Versenkung der mit etwa 7000 KZ-Häftlingen besetzten Schiffe <i><a href="Cap_Arcona_(Schiff%2C_1927)" title="Cap Arcona (Schiff, 1927)">Cap Arcona</a></i> und <i><a href="Thielbek" title="Thielbek">Thielbek</a></i> am 3. Mai 1945 ums Leben kamen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historiografie">Historiografie</h2></div>
<p><a href="Hanna_Gerig" title="Hanna Gerig">Hanna Gerig</a>, die Witwe eines der Opfer der Aktion, schrieb 1973:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Einen reinen Willkürakt stellt die Aktion <i>GEWITTER</i> dar, die, schlagartig, minutiös jedoch von der Gestapo auf Bundesgebiet – damals Reichsgebiet einsetzenden Verfolgungsjagd dar.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nur wenige Historiker begriffen, dass diese Aktion keineswegs automatisch mit der AKTION 20. JULI zu identifizieren ist …“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p><a href="Sebastian_Haffner" title="Sebastian Haffner">Sebastian Haffner</a> beklagte 1978 ein Forschungs<a href="Desiderat" title="Desiderat">desiderat</a> und schrieb:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Aktion, damals unveröffentlicht, ist auch in den Geschichtsdarstellungen merkwürdig unbeachtet geblieben; sie wird meist mit der Verfolgung der 20.-Juli-Verschwörer in Zusammenhang gebracht, mit der sie nichts zu tun hatte. Sie war vielmehr das erste Anzeichen, daß Hitler jeder möglichen Wiederholung des seiner Meinung nach vorzeitigen Kriegsabbruchs von 1918 vorbeugen wollte: daß er entschlossen war, auch ohne sichtbare Chance bis zum bitteren Ende weiterzukämpfen – in seinen Worten: ,bis fünf Minuten nach zwölf‘ – und sich darin durch niemanden stören zu lassen.“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Historikerin <a href="Stefanie_Sch%C3%BCler-Springorum" title="Stefanie Schüler-Springorum">Stefanie Schüler-Springorum</a> befand im Jahr 2005, dass die <i>Aktion Gitter</i> bislang nur für den norddeutschen Raum punktuell erforscht sei.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch 2009 galt die Aktion Gitter als noch nicht abschließend erforscht.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Bauche, Brüdigam, Eiber, Wiedey: <i>Widerstand in Hamburg 1939–1945.</i> In: <i>Arbeit und Vernichtung. Das Konzentrationslager Neuengamme 1938–1945.</i> Katalog zur ständigen Ausstellung im Dokumentenhaus. VSA-Verlag, Hamburg 1991, ISBN 3-87975-532-9, S. 48.</li>
<li><a href="Christl_Wickert" title="Christl Wickert">Christl Wickert</a>: <i>Widerstand und Verfolgung deutscher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im 20. Jahrhundert.</i> In: Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): <i>Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.</i> Mit einem Vorwort von <a href="Gerhard_Schr%C3%B6der" title="Gerhard Schröder">Gerhard Schröder</a>. Schüren, Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 363–402.</li>
<li><a href="Joachim_Fest" title="Joachim Fest">Joachim Fest</a>: <i>Staatsstreich. Der lange Weg zum 20. Juli.</i> btb-verlag, Berlin 2004, ISBN 3-442-72106-7.</li>
<li>Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): <i>Aktion „Gitter“ („Gewitter“).</i> In: <i>Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.</i> Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung. Wallstein Verlag, Göttingen 2005, S. 168–169.</li>
<li>Gedenkstätte Dachau (Hrsg.): <i>Deutsche Regimegegner der „Aktion Gewitter“.</i> In: <i>Konzentrationslager Dachau 1933 bis 1945.</i> Text- und Bilddokumente zur Ausstellung, mit CD. Comité Internationale de Dachau, 2005, ISBN 3-87490-750-3, S. 162.</li>
<li><a href="Michael_Ki%C3%9Fener" title="Michael Kißener">Michael Kißener</a>: <i>Die Aktion „Gewitter“.</i> In: Manuel Becker, <a href="Christoph_Studt" title="Christoph Studt">Christoph Studt</a> (Hrsg.): Der Umgang des Dritten Reiches mit den Feinden des Regimes. XXII. Königswinterer Tagung (Februar 2009) (= <i>Schriftenreihe der <a href="Forschungsgemeinschaft_20._Juli" title="Forschungsgemeinschaft 20. Juli">Forschungsgemeinschaft 20. Juli e. V.</a></i> Bd. 13). W. Hopf, Berlin 2010, ISBN 978-3-643-10525-7, S. 185–197.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Aktion_Gitter?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Aktion Gitter</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.pfenz.de/wiki/Aktion_Gitter">Aktion Gitter in Pforzheim</a></li>
<li>SPD Geschichtswerkstatt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Aktion_Gewitter">Aktion Gewitter</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Tuchel_2004-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Tuchel_2004_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johannes_Tuchel" title="Johannes Tuchel">Johannes Tuchel</a>: <i>Inferno und Befreiung: Die Rache des Regimes</i>. In: <i>Die Zeit.</i> 9. Dezember 2004, Nr. 51, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/2004/51/A-Rache/komplettansicht?print=true">online 8. Januar 2009</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager.</i> In: <a href="Wolfgang_Benz" title="Wolfgang Benz">Wolfgang Benz</a>, <a href="Barbara_Distel" title="Barbara Distel">Barbara Distel</a> (Hrsg.): <i><a href="Der_Ort_des_Terrors" title="Der Ort des Terrors">Der Ort des Terrors</a>. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Band 1: <i>Die Organisation des Terrors.</i> C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52961-5, S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Andrea_L%C3%B6w" title="Andrea Löw">Andrea Löw</a> (Bearb.): <i>Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945.</i> (Quellensammlung) Band 3: <i>Deutsches Reich und Protektorat Böhmen und Mähren, September 1939-September 1941.</i> München 2012, ISBN 978-3-486-58524-7, S. 638 in Fußnote erwähnt.</span>
</li>
<li id="cite_note-rache-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-rache_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-rache_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Johannes Tuchel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/2004/51/A-Rache?page=all"><i>Die Rache des Regimes.</i></a> In: <i>Zeit Online.</i> 8. Januar 2009,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 13. Mai 2011</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAktion+Gitter&rft.title=Die+Rache+des+Regimes&rft.description=Die+Rache+des+Regimes&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2004%2F51%2FA-Rache%3Fpage%3Dall&rft.creator=Johannes+Tuchel&rft.date=2009-01-08"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager.</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i><a href="Der_Ort_des_Terrors" title="Der Ort des Terrors">Der Ort des Terrors</a>. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Band 1: <i>Die Organisation des Terrors.</i> C. H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52961-5, S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Bundesarchiv Koblenz (BA) R 58/775. Zur Kategorisierung der Konzentrationslager: <i>Nürnberger Dokument 1063-PS.</i> In: <i>Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof Nürnberg.</i> Bd. 27. Nürnberg 1949, S. 695 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.buchenwald.de/462/">http://www.buchenwald.de/462/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.hdbg.de/dachau/pdfs/09/09_07/09_07_01.PDF">http://www.hdbg.de/dachau/pdfs/09/09_07/09_07_01.PDF</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Loeffel: <i>Family Punishment in Nazi Germany: Sippenhaft, Terror and Myth.</i> Palgrave Macmillan, 2012, ISBN 978-1-137-02183-0.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=16c07651-4c4c-414d-e000-eaf80d8b0ec9&groupId=252038">Norbert Trippen: <i>Josef Kardinal Frings und Konrad Adenauer</i>, S. 1</a></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Steinbach, Tuchel (Hrsg.): <i>Widerstand gegen den Nationalsozialismus.</i> Bonn 1994, ISBN 3-89331-195-5, S. 392–383.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Archiv_f%C3%BCr_Christlich-Demokratische_Politik" title="Archiv für Christlich-Demokratische Politik">ACDP</a> (Konrad-Adenauer-Stiftung), Nachlass Gerig, 01-088-001/3</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Sebastian Haffner: <i><a href="Anmerkungen_zu_Hitler" title="Anmerkungen zu Hitler">Anmerkungen zu Hitler</a>.</i> S. 188.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager.</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i><a href="Der_Ort_des_Terrors" title="Der Ort des Terrors">Der Ort des Terrors</a>. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Band 1: <i>Die Organisation des Terrors.</i> C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52961-5, S. 163.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Manuel Becker, Christoph Studt (Hrsg.): <i>Der Umgang des Dritten Reiches mit den Feinden des Regimes</i>. XXII. Königswinterer Tagung (Februar 2009). (= Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V. Band 13). LIT Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-643-10525-7.</span>
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